Warum eine Hebamme?

Saure Gurken mit Senf? Schokoladeneis mit Oliven?

Herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft.

Egal ob sich nun das lang geplante Wunschkind oder eine völlige Überraschung angekündigt hat. Sobald die Schwangerschaft bestätigt ist, und Frau den ersten „Schrecken“ oder „Glücksgefühl“ sortiert hat, möchte man sein Glück mit allen teilen und so viele Informationen wie möglich sammeln.

Der erste Rat den man bekommt, ist sich schnellst möglich eine Hebamme zu suchen. Aber warum eigentlich? Ist man doch bei seinem Gynäkologen/in schon so lange und gut betreut.

Der Unterschied zwischen der Betreuung beim Gynäkologen/in und der Hebamme ist ganz einfach.

Ärzte sind Experten für Krankheiten. Darum ist es gut, wenn der Arzt per Ultraschall eben diese ausschließt. Für alles andere sind Hebammen seit Jahrhunderten an der Seite der Frauen. Und ich übernehme gerne mit all meinem Können, meiner Erfahrung und mit viel Verständnis und auch Humor (!) diese Aufgabe.

Ich liebe diese Arbeit und freue mich darauf, wenn ich „Ihre“ Expertin für diese tolle Zeit sein darf!

Und: bis auf einige spezielle Kurse oder sogenannte IGEL Leistungen,  wird die Hebammenbetreuung von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen und kosten somit den Frauen nichts.

Neben der Vorsorgeuntersuchung, welche ganz klar in den Mutterschaftsrichtlinien geregelt ist, nehme ich mir als Hebamme Zeit, für all die Fragen und Probleme/Beschwerden und Unsicherheiten die sich im Laufe der Schwangerschaft ergeben.

Die obligatorischen Rückenschmerzen werden vom Gynäkologen oft mit „da können wir nichts machen, das kommt von der Schwangerschaft“ abgetan. Der Physiotherapeut geht nicht an den Rücken ran, weil dort „wehenauslösende“ Punkte sind und die Apothekerin schaut auch ganz ungläubig wenn sie nach Abhilfe gefragt wird.

Aber wir als Hebammen verfügen über sehr altes Wissen (und auch neuesten Erkenntnissen) und haben bei fast allen Beschwerden und „Zipperlein“ das richtige Mittel, damit es Mutter und Kind schnell wieder gut geht.

Mir ist es sehr wichtig, eine Vertrauensbasis mit meinen Familien aufzubauen. Manch ein Rat hört sich im ersten Moment ziemlich „spooky“ an, erweist sich aber als super effektiv, wenn man sich traut, es auszuführen.

Wobei ich mich ganz klar nicht zu den Hebammen zähle, die nachts bei Mondschein Kräuter sammelt und diese dann summend, um die Eiche laufend  zermörsert.

Ich begleite und betreue „meine“ Familien in der Schwangerschaft und im Wochenbett. Welche Angebote bzw. Möglichkeiten in meiner Praxis noch möglich sind, erfahrt in auf den folgenden Seiten.